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Majoran
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Majoran (Origanum majorana Moench) ist eine wichtige Gewürzpflanze. Synonym dazu wird der Name O. majorana L. verwendet, wobei die Wildform aus Kleinasien stammt, während O. hortensis die Gartenform ist. Diese Gewürzpflanze wird auch Wurstkraut - nach ihrem häufigsten Verwendungszweck - genannt. Andere volkstümliche Namen für Majoran sind Badkraut, Bratekräutche, Bratenkräutel, Gartenmajoran, Kuchelkraut, Kuttelkraut, Mairan, Mairalkraut, Mairon, Miran. Zur gleichen Gattung gehört der Dost oder Oregano, der ebenfalls in der Küche verwendet wird.
Majoran ist sehr würzig und hat einen hohen Anteil an ätherischen Ölen. Die Blätter werden frisch oder getrocknet zum Würzen von Kartoffelgerichten, Suppen, So?en, Würsten, Hülsenfrüchten, usw. verwendet. Zum Trocknen werden die ganzen Stängel geerntet, deshalb enthält getrockneter Majoran Blätter, Stängel, Knospen und Blüten.
Neben ätherischem Öl enthält die Majoranpflanze Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Glykoside und Ascorbinsäure.
Majoransalbe wird gegen Blähungen und Schnupfen bei Säuglingen verwendet. Man nutzt Majoran auch als Einreibung gegen Gelenksschmerzen, Nervenschmerzen, Verrenkungen und Wunden. Außerdem wird er gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt.
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